Blutgefäße und Sexualität bei der Frau

Eine funktionierende Sexualität ist ohne gesunde Blutgefäße nicht möglich. Die Blutgefäße versorgen unseren Organismus mit allen wichtigen Nährstoffen und tragen dazu bei, dass Giftstoffe aus dem Körper entfernt werden. Die Schwellkörper der weiblichen Sexualorgane bestehen aus kleinsten, höhlenartig geformten Blutgefäßen. Sie sind von zarten, glatten Muskelzellen umgeben, die im nicht erregten Zustand diese Hohlräume engstellen und sie im erregten Zustand erweitern.

Für den Geschlechtsverkehr füllen sich die Hohlräume der Schwellkörper mit Blut. Die Blutgefäße der Scheide wiederum schwellen an, um den Feuchtigkeitsfilm zu produzieren und den Penis eng umschließen zu können.

Außerdem nutzen alle für die Sexualität wichtigen Hormone und Botenstoffe die Gefäße als Transportwege. Die innerste Schicht der Blutgefäße wird Endothel genannt. Das Endothel produziert Botenstoffe, die das Weit- und Engstellen der Blutgefäße und die Durchlässigkeit der Gefäßwände regulieren.

Ohne intakte Blutgefäße kann somit keine Sexualreaktion ablaufen.

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Quellenangabe

Dieser Text ist, mit freundlicher Genehmigung des Verlages, dem Buch Weiblich, sinnlich, lustvoll von Dr. Elia Bragagna, 2010 erschienen im Ueberreuter Verlag, entnommen.