Erektionsstörungen: Definition

Erektionsstörungen: Definition

Als Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion; ED) bezeichnet man eine anhaltende oder wiederkehrende Unfähigkeit, eine Erektion zu erlangen oder aufrecht zu erhalten, die für eine befriedigende sexuelle Funktion ausreichend ist.

Die folgende Definition nach ICD 10 - „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" - wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt:

Definition nach ICD 10

F52.2 Versagen genitaler Reaktionen Das Hauptproblem ist bei Männern die Erektionsstörung (Schwierigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu erlangen oder aufrecht zu erhalten).

Inklusive (Die Definition umfasst Folgendes)

• Versagen der genitalen Reaktion • Sexuelle Impotenz • Psychosomatische Potenzstörung • Psychosomatische Potenzschwäche • Psychogene Potenzstörung • Psychogene Potenzschwäche • Potenzverlust • Nichtorganische Erektionsstörung beim Mann • Nichtorganische erektile Potenzstörung • Nichtorganische erektile Dysfunktion • Männliche psychogene Impotenz • Impotentia sexualis • Erektionsstörung beim Mann • Erektionsschwäche • Erektile psychogene Impotenz • Erektile Potenzstörung • Erektile Potenzschwäche • Erektile ImpotenzErektile Dysfunktion • Erektionsstörung (beim Mann) • Psychogene Impotenz

Exclusive (Nicht darin enthalten)

Impotenz organischen Ursprungs N48.4 (wenn also die Impotenz aufgrund einer anderen Grunderkrankung auftritt)

Weiterführende Artikel

Einen Überblick über Definition, Häufigkeit, Ursachen, Diagnose und Lösungsansätze finden Sie im Artikel Erektionsstörungen