Erektionsstörungen: Häufigkeit

Erektionsstörungen: Häufigkeit

Wenn Zahlen zur Häufigkeit von Erektiler Dysfunktion (ED) erwähnt werden, wird noch immer die Massachusetts Male Aging Study (MMAS) zitiert, die in den Jahren 1987 - 1989 Daten von 1.709 Männern im Alter von 40 - 70 Jahren zu deren Gesundheitszustand, Sexualität, Medikamenteneinnahmen, Risikofaktoren und Vorerkrankungen erhoben hat.

Schweregrad der ED

Es zeigte sich in dieser Studie, dass
• 9,6 Prozent der Studienteilnehmer an einer kompletten ED litten, • 25,2 Prozent an einer mäßigen und • 17,2 Prozent an einer leichten Form der ED.

Altersklassen

In der Altersklasse der

  • 50-jährigen lag die Häufigkeit (Prävalenz) bei 48 Prozent (milde bis komplette ED).
  • Bei den 60-jährigen kam es zum Anstieg auf 57 Prozent und lag dann
  • bei den 70-jährigen bei 67 Prozent.

Global Study of Sexual Attitudes and Behaviors

Diese Daten ähneln denen der Global Study of Sexual Attitudes and Behaviors (GSSAB) aus dem Jahr 2004. Hier wurden die Daten von 13.618 Männern erhoben.

Deutlich zeigen diese Studien auch den Zusammenhang zwischen diversen Grunderkrankungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität. (Lesen Sie dazu auch den Artikel „Erkrankungen als Ursache von Sexualstörungen“)

Weiterführender Artikel

Einen Überblick über Definition, Häufigkeit, Ursachen, Diagnose und Lösungsansätze finden Sie im Artikel Erektionsstörungen