Sexuelle Motivation bei der Frau

Sexuelle Motivation bei der Frau

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Die psychosexuellen Fähigkeiten prägen die Art, wie wir Sexualität leben wollen und können: wie oft, wann, unter welchen Bedingungen. Wir übersehen dabei oft, dass manche Einflüsse uns sexuell motivieren können, während andere uns hemmen.

Eine Frau, die mit ihrem Körper zufrieden ist, auch wenn er nicht dem Klischee aus Werbung und Medien entspricht, kann sich leicht fallenlassen und sexuelle Berührungen und Begegnungen genießen, was auch für den Partner Genuss bedeutet und somit zu sexueller Befriedigung, Motivation und Aktivität führen wird.

Frauen, die ihre Attraktivität an Klischees messen und sich beim Sex nur nach den Bedürfnissen des Partners richten, um anerkannt zu werden, können kaum fühlen, was sie selbst wünschen. Sie lassen ihre Sexualität eher zur Show werden. Langfristig wird das frustrierend, denn ihr Körper wird dabei weder wirklich erregt noch sinnlich befriedigt. Mit der Zeit werden sie lustlos und dadurch wird ihre sexuelle Motivation gering.

Förderliche und hemmende Einflüsse auf die sexuelle Motivation

Förderliche Einflüsse

• angeborener sexueller Antrieb • Hormone in ausreichendem Maß • positives Körperbild • positive und belohnende sexuelle Erfahrungen und Erwartungen • attraktiver Sexualpartner • sexuelle Ausstrahlung des Sexualpartners • positive Reaktionen des Sexualpartners • Fähigkeit zu sexuellen Fantasien

Hemmende Einflüsse

• Schamgefühl und Ängste • negative, abwertende oder frustrierende sexuelle Erfahrungen • starre Moralvorstellungen • negatives Körperbild • geringer Antrieb • Hormonmangel • negative Reaktionen des Sexualpartners • fehlende sexuelle Ausstrahlung des Partners

Weiterführender Artikel

Sexuelle Entwicklung der Frau: Wo stehe ich heute?

Quellenangabe

Dieser Text ist, mit freundlicher Genehmigung des Verlages, dem Buch Weiblich, sinnlich, lustvoll von Dr. Elia Bragagna, 2010 erschienen im Ueberreuter Verlag, entnommen.