Weiblicher Zyklus

Weiblicher Zyklus

Medium

Der weibliche Zyklus dauert im Durchschnitt 28 Tage. Normal ist ein Zyklus zwischen 25 und 35 Tagen, jeder kürzere oder längere Zyklus liegt außerhalb der Norm und ist daher abzuklären.

Pünktlich und immer im gleichen zeitlichen Rhythmus wachsen in den Eierstöcken Eizellen heran, wird die Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss der Hormone aufgebaut und wieder abgestoßen. Im Ablauf des weiblichen Zyklus gibt es deutliche individuelle Schwankungen, so können sich Stress, starke körperliche und seelische Belastungen, Reisen oder ähnliche Veränderungen auch auf den Zyklus auswirken .

Abstoßung

Der erste Tag des Zyklus wird mit dem ersten Tag der Regelblutung gleichgesetzt. Die Blutung dauert normalerweise vier bis fünf Tage.

Aufbauprozess

Eine (selten zwei) Eizelle(n) wird (werden) von einem der beiden Eierstöcke ausgestoßen, von den trompetenartigen Enden der Eileiter aufgefangen und wandert/wandern durch diese langsam Richtung „Ausgang“ Gebärmutterhöhle. In der Phase des Eisprungs ist die Eizelle zwischen 12 und 24 Stunden befruchtbar.

Abbauprozess

Wird die Eizelle nicht befruchtet, wird sie ausgeschieden und es beginnt auch der Abbauprozess der Gebärmutterschleimhaut (Sekretionsphase).

Die fruchtbaren Tage

Die fruchtbaren Tage der Frau errechnen sich aber nicht nur aus der fruchtbaren Zeit der Eizelle, sondern auch aus der der Spermien. Letztere ist deutlich länger, da die Überlebenszeit im richtigen Milieu bis zu drei Tage beträgt und sie in dieser Zeit auch befruchtungsfähig sind. Das heißt, eine Frau kann schwanger werden, auch wenn sie am Tag des Eisprungs keinen Geschlechtsverkehr hat. Schon etwa drei Tage davor und einen Tag danach birgt Sex die Möglichkeit einer Empfängnis. Da der Zyklus individuell unterschiedlich sein kann, das heißt, der Eisprung nicht immer am selben Tag stattfinden muss, ist die fruchtbare („gefährliche“) Zeit eher auf einen Zeitraum zwischen neun bis zehn Tage anzusetzen.

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